KAPITALISMUS: Von Liebe bis Gier

Michael Hörl ist wie ich BWLer und Wirtschaftspädagoge.
Als Autor von „Die Finanzkrise und die Gier der kleinen Leute“ , einer der polarisiert.

Er will die Menschen davon überzeugen, dass der Kapitalismus etwas Gutes ist, etwas, wovon jeder etwas hat.


„Wenn der Durchschnittsösterreicher einen Ferrari vorbeifahren sieht, glaubt er ganz automatisch, dass dafür jemand anderer ärmer geworden ist.“

„Es ist genug für alle da. Die Marktwirtschaft ist produktiv wie nie zuvor, unser Lebensstandard einmalig hoch. Vor 30 Jahren konnten sich nur die Reichsten Flüge leisten, heute fliegen auch Studenten oder Arbeitslose wie selbstverständlich nach Thailand oder Barcelona.“

Der Kapitalismus und die Globalisierung, so Hörl, haben nirgends auf der Welt einen so schlechten Ruf wie in Deutschland und Österreich.
Er wollte nicht mehr zusehen wie immerzu öffentlich nach Sündenböcken und Schuldzuweisungen gesucht wird, stets die achso böse Globslisierung und die „Banker“ als SCHULDige dastehen sollten…
Er begründet dies damit dass

„70 Millionen Menschen stiegen in der Dritten Welt alleine 2009 in die neue Mittelschicht auf, 600 Millionen waren es insgesamt schon in China. Für ,Newsweek‘ die Story des Jahrzehnts“

Bunte Globalisierung.
Er lehrt seiine Schüler , wie sie beispielsweise nach der Matura nach Kanada oder in die USA gehen können, dort weit über 3000 Euro im Monat verdienen…

Der „kleine Mann“ ist selbst Schuld an der Krise. Immer wieder Kredite aufnehmen und konsumieren von überflüssigem Luxus wie Dritthandies, Ferienhäuser, Autos… oder gar Aktienspekulationen betreiben…Überschuldung des einzelnen und der Staaten …

„Das waren ganz gewöhnliche Menschen. Die haben gezockt wie irre“

Licht, Schatten und Lebens-Unternehmertum

Was ist es, das Herr Hörl beschreibt? Was RICHTIG ist was FALSCH?

Allein die Frage impliziert dass es sowas wie allumfassende WAHRHEIT gäbe.
Doch ist es hier genau so wie bei vielen Bereichen des Lebens: Der Kapitalismus hat VIELERLEI positive Aspekte wie Innovationen, den Drang nach Weiter, Mehr davon und Höchsteinwicklung mit sich gebracht und auch… die andere Seite getrieben von Gier und Neid. (vgl hierzu MICHAEL MOORE „Kapitalismus-Eine Liebesgeschichte“  )

Doch kann es einen Weg geben der BEIDE Seiten die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmerseite GLÜCKlich macht? gibt es die STRIKTE Trennung der beiden Lager überhaupt noch?
Oder sollten wir heute vermehrt an das Konzept des „LEBENSUNTERNEHMER“ denken, der immer und für sich arbeitet mit dem und an dem was er am BESTEN kann und ihm FREUDE bereitet. und damit anderen HILFT. das ist WAHRER REICHTUM.

Und zumeist wenn jmd an und in einem Feld arbeitet das er LIEBTund das auch noch GUT macht wird er dafür auch gut von seinen Kunden bezahlt. und so DA ER HAT WIRD IHM GEGEBEN.

was unsere SOZIALE Marktwirtschaft auszeichnet ist, dass wir denjenigen die es aus irgendwelchen Gründen NICHT schaffen HILFE bieten wieder KRAFT zu finden. … also das eine und das andre stimmt.

Das ewige Werden und Vergehen das Yin und das Yang auch im Unternehmens und Wirtschaftsumfeld eines kapitalistischen Systems.

Quellen

1 Gedanke zu „KAPITALISMUS: Von Liebe bis Gier“

  1. klingt interessant. Dass nur die Gier der Banken und die kompizierten Bankprodukte ausgelöst hätten, habe ich auch nie geglaubt. Freue mich schon auf einen neuen Zugang zu der Materie – iummerhin wirbt Hörl, das erste globalisierungkritiker-kritische (oder so ähnlich) Buch geschrieben zu haben. Das könnten so einigen nicht passen…

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