Humorvoll zu mehr Glück | Humor Training & Coaching

Das Gehirn liebt Humor – Mit Lachen leichter Lernen

  • „Der hat Witz, Humor“,
  • „Das ist ein Lustiger“ oder
  • „Der lächelt sich durchs Leben“

hören Sie das häufig über sich? Oder eher nicht und Sie sind mies gelaunt ihrer kritischen inneren Stimme ausgeliefert?

Dann habe ich heute einige Ideen für Sie, die Ihnen helfen werden, nicht nur humorvoller, sondern gesünder, geliebter, achtsamer… zu sein. (Humor in Coaching, Beratung & Training)
Sie zweifeln noch?

Kann man Humor trainieren?

Dann lasse ich hier gerne Prof. Gerald Hüther zu Wort kommen über seine Ansicht ob und wie Humor erlernt werden kann.

Humor ist Ausdruck einer inneren Einstellung, also einer Haltung. […] im angloamerikanischen Kulturkreis geht man davon aus, dass eine Haltung lernbar und damit unterrichtbar ist. In beruflichen Ausbildungen sollen bestimmte berufliche Haltungen vermittelt werden. Was damit erreicht werden kann ist er das was im Englischen als attitude bezeichnet wird , also ein professionelles Gehabe. Was wir im Deutschen mit Haltung und innerer Einstellung bezeichnen, nennen die Amerikaner Mindset. Und den kann man nicht unterrichten, das entsteht nur durch eigene, am eigenen  Leib und in der Beziehung zu anderen Menschen gemachte Erfahrungen […] Vielleicht ist es sowas wie Offenheit + Distanzierungsfähigkeit + Mitgefühl + konstruktive Lösungsorieniertheit

humortraining

Ausrichten der Wahrnehmung

Ganz einfach aber warum macht es noch nicht jeder? Frei nach Birkenbihl erwähne ich hier den „Wohnmobil Effekt„. Stellen Sie sich vor, Sie interessieren sich Ihren nächsten Urlaub mit dem Wohnmobil zu machen und schauen dazu einige Kataloge an. Und plötzlich: Die Straßen werden voll sein mit Wohnmobilen. Alle Magazine und Zeitungen berichten darüber … wie kann das sein? Haben die alle erkannt dass gerade SIE nun ein Wohnmobil kaufen wollen?

Vermutlich eher nicht. Was aber wirkt ist die so genannte selektive Wahrnehmung. Jeden Tag erhalten wir Millionen an Gedanken und Eindrücke und unser Bewusstsein richtet sich wie eine LED-Taschenlampe punktgenau auf wenige bestimmte Dinge aus. Es „selektiert“ Daher der Begriff der selektiven Wahrnehmung.

Achtsamkeit bewusst lenken

In unserem Fall wollen wir, dass unser Gehirn seine Taschenlampe auf die heiteren amüsanten Zusammenhänge in unserm Leben ausrichtet. Dabei helfen kurze Fragen oder Aufgaben wie

  • Worüber habe ich heute gelacht?
  • Was habe ich als heiter erlebt?
  • Wie habe ich meinen Körper empfunden beim Lachen und Lächeln?
  • Wann haben Sie Ihren letzten (gedanklichen) Purzelbaum geschlagen?
  • Wen wollen Sie anlachen?
  • Wählen Sie ein Wort zum Tag, das Sie mit Humor verbinden.
  • Haben Sie heute schon gewitzt?
  • Wie hört sich Ihr Lieblingslachen an?
  • Wann hatten Sie Ihren letzten Lachanfall?
  • Von wem möchten Sie sich überraschen lassen?
  • Wo möchten Sie heute erfolgreich sein?

Dies ist nur ein Auszug, dazu geben die beiden Autorinnen eine süße kleine Übung mit bei der man sich Triggerkärtchen bastelt auf denen all diese Fragen stehen oder kleine Herausforderungen wie „Hüpfen Sie auf einem Bein und lachen Sie dabei.“

Standardwerk für Humor im Training

Dieser Appetizer allein mundet gut genug, dass ich an dieser Stelle eine Empfehlung für Humor in Coaching, Beratung & Training ausspreche.
Damit erhoffe ich mir, dass dieser Mindset den die beiden Autorinnen gegenüber dem Leben verkörpern in mehr und mehr Seminar-, Schul- oder Business-Settings Fuss fassen wird.

In diesem Sinne 🙂

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