E-Learning – Studie: Ganz anders als gedacht?

Szenen einer Beziehung:
Das junge Paar ist zusammen zuhause, es ist sonntags nachmittag.
„Was machst du gerade, Schatz?“

„Ach, ich sitz grad im Soziologie-Seminar, danach werd ich am Live-Hangout teilnehmen um den Prof. zu befragen …“

Was dieser Dialog bedeuten soll? Es könnte einer sein, der tagtäglich von mittlerweile zig Millionen Online-Studenten geführt wird, die mit Online-Kursen (Webinare, Video/Audiosequenzen, didaktisch mehr oder weniger gut ausgearbeitet) ihr Wissen erweitern bzw. sogar ein Diplom erhalten wollen. 


Die Herausforderung für die Lehrendenseite ist immens, (wenn sie nicht einfach einen Stream also ungekürzten Vorlesungsmitschnitt plus Präsentationsfolien ins Netz stellt), da in einer Onlineumgebung ganz andere Herausforderungen eine Rolle spielen im Vergleich zum Präsenzseminar.

Ich persönlich befasse mich als Wirtschaftspädagoge aktuell für meine Diplomarbeit (zum Mag.rer.soc) sehr mit dem Thema und vorallem der gehirn-gerechten und effektiven Gestaltung solcher Settings. In einigen Bereich ist die Forschung schon weit, in anderen weniger. 
Der bekannte Harvard-Prof. Daniel L. Schacter (Autor von „Wir sind Erinnerung“) hat kürzlich ein Paper veröffentlicht, in dem er untersucht wie wir während des Onlinelernens abgelenkt werden bzw. wie wir die AufMERKsamkeit beeinflussen und verbessern können. 

Mehr dazu im Video 🙂 
Quellen:

  • Rey, Günter Daniel „E-Learning. Theorien, Gestaltungsempfehlungen und Forschung“, Huber, 2009
  • Stoecker, Daniela „eLearning – Konzept und Drehbuch“ Springer Vieweg 2013
  • Szpunar, Khan, and Schacter „Interpolated memory tests reduce mind wandering and improve learning of online lectures“, April, 2013
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