4 Tipps für bessere E-Mails | gehirn-gerecht – ehrlich – einfach

Werden Sie auch jeden Tag von so manch genialem Internet Marketer mit E-Mails befeuert? Reißerische Betreffzeilen. Was passiert wenn man die Mail triotzdem öffnet? Eine wuchtig bebilderte und bunte Flut an bezahlten Empfehlungs-Links („Affiliate“) und Produkthinweisen, was man denn so alles kaufen sollte.

So bitte NICHT, denn: Es geht auch anders.

Gehirngerecht Texten für mehr E-Mail-Erfolge

einfachbessereemailsscrheibenKurz klar vorteilsorientiert

Ehrlich sein, authentisch, werte-orientiert. Was will ich, wie sich diese Welt entwickelt? Welchen Beitrag will ich in der Gesellschaft (dessen Teil ich bin) leisten? (siehe dazu Gut sein & Gutes tun)

Jedoch: Was bringen die aller tollste Einstellung, die wundervollsten Ideenwelten,  Projekte, Produkte oder Dienstleistungen, wenn man nicht dazu in der Lage ist, diese auch einem potenziellen Kunden schmackhaft zu präsentieren. Daher habe ich heute einige wertvolle einfach anwendbare Tipps für sie zusammen gestellt:

Als allererstes ist es wichtig dass der Leser weiß WER ihm die Mail zusendet.
Das bedeutet für Sie, Sie dürfen unbedingt schon im Absender Ihren Namen angeben und auch die Unternehmung oder die Webseite/Blog für die Sie stehen.
Des weiteren sollten Sie innerhalb der Mail auf eine lese- und leserfreundliche Struktur achten, bestenfalls erreichen Sie dies über die Verwendung von

  • Absätzen
  • Aufzählungen
  • Überschriften und
  • Hervorhebungen

Der Betreff: 5 Motive der Informationsaufnahme

Als essenziell (Sie ahnen es) erweist sich die Betreffzeile. Denken Sie nur an sich selbst und fragen sich,

woran mache ich fest, ob ich mir eine Mail überhaupt anschaue?

In der Regel machen wir das dann gern, wenn der Betreff sich an den fünf Motiven der Informationsaufnahme orientiert. Dies sind Motive die aus der Neuropsychologie bekannt, uns von  innen heraus motivieren etwas wissen/lesen zu wollen.

  1. Neugier
  2. Angst
  3. Bekanntes
  4. Nutzen
  5. Eine schnelle Information

Das wichtige an den Beginn stellen

Des weiteren sollten Sie das gleich am Anfang schreiben, was das wichtigste ist, denn wir lesen häufig nur die ersten paar Worte… wollen Sie beispielsweise sagen

In dieser Ausgabe verrate ich Ihnen wie Sie gehirngerecht erklären und dabei erfolgreich Ihr Business aufbauen

könnten Sie es als

Besser erklären lernen für mehr Business-Erfolg

umformulieren.

Blickverlauf – wissen, was und wie wir wirklich lesen

Für das Dialogmarketing wird schon lange erforscht, wie wir denn lesen, wohin wir schauen und was wir wahrnehmen, denn da es sich um einen „Newsletter“ handelt werden wir ihn eher scannen als detailliert lesen wollen.

Blickverlauf Werbetext

Was lernen wir aus diesen Ergebnissen?

Das Wichtigste darf nach oben gereiht werden (frei nach dem Motto „First things first„). Den Absatz, der für sie die wichtigsten Informationen beinhaltet, sollten Sie ganz nach vorne stellen (Einleitung bzw Editorial). Und innerhalb dieses Absatzes sollten Sie den wichtigste Satz am Beginn stehen, und Sie ahnen es: bestenfalls innerhalb dieses ersten Satzes platzieren Sie die wichtigsten Worte am Anfang 😉

Klingt vielleicht eigenartig, folgt aber schlicht dem, wie unser Gehirn Informationen aufnimmt und in Folge verarbeitet (dabei wieder gern mein Verweis auf die oben angeführten fünf Motive der Informationsaufnahme)

Besser schreiben kann man lernen

Wie Sie vielleicht wissen lerne ich derzeit wie besseres und effektiveres Texten funktioniert (zertifizierte Texterausbildung – Test kostenlos *das ist KEIN Affiliate-Link 😉 ) und dabei legt Stefan Gottschling auch viel Wert darauf, integer, ehrlich UND überzeugend zu schreiben. Doch die aller tollste Einstellung, die wundervollsten Projekte, Produkte oder Dienstleistungen bringen niemandem was wenn er oder sie nicht dazu in der Lage ist, diese auch einem potenziellen Kunden schmackhaft zu präsentieren. Dabei dient der Weg des E-Mail-Marketing häufig als sehr guter Türöffner. Weil dieser Bereich so essenziell ist, gibt es auch ein Buch, das ich gern empfehle. Es trägt nicht umsonst den Titel “ E-Mail-Marketing einfach machen!: Das So-geht’s-Buch für verkaufsstarke E-Mail-Newsletter

Es enthält neben dem „Wie E-Mails immens wichtig und erfolgreich sein können“ (die Motivations-Komponente) auch Anleitungen wo man rechtlich aufpassen sollte (vgl dazu auch meinen Talk mit Christian Solmecke DEM deutschen Medienrechts-Anwalt und ein super Typ 🙂 ). Darüber hinaus gibt er  noch technische Hinweise, wie professionelle Mails aufgebaut sein sollten und zeigt wie unser Gehirn Informationen aufnimmt über Blickverläufe, Motivations-Strukturen bis hin zu den besten Versandzeiten, damit Ihrer Mails und Newsletter auch gelesen werden. Ein essenzieller Punkt ist auch das Verhindern einer SPAM-Filterung. Zudem finden Sie im Buch noch vier Experteninterviews und Fallstudien, ergänzt durch Videoanleitungen (Webinar-Mitschnitte) für besseres E-Mail-Marketing, die Sie via Kurzlinks oder QR Codes einfach öffnen können.

Sollten Sie tiefer in die Materie des E-Mail-Marketing, dabei vor allem der technischen Möglichkeiten eintauchen wollen, greifen Sie bei Rene Kulka zu dessen 900 Seiten starkes Grundlagenwerk ich hier schreibe.

Viel Erfolg beim Um- und Einsetzen der Hinweise, Strategien und Tipps. Und nochmals: Machen Sie die Probelektion. Für mich ist da schon ein immenser Lern-Wert drin 🙂 Effektiver Schreiben lernen Probelektion

Literatur

Gottschling, Stefan & von Gaeve, Nikolaus (2015). E-Mail-Marketing einfach machen!: Das So-geht’s-Buch für verkaufsstarke E-Mail-Newsletter. SGV Verlag e.K..

Kulka, René (2015). E-Mail Marketing Das umfassende Praxisbuch. mitpVerlag.

 

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