Höher springen durch mehr Glücksgefühle :) – Positive Psychologie

Wenn Sie mich schon länger kennen, wissen Sie um meine Liebe zur Positiven Psychologie. Sie gehört zu den Kernfesten, den Grundsäulen von LernenDerZukunft. Dies habe ich über meine langjährige Zusammenarbeit mit Vera F Birkenbihl in mich aufgesogen und sicher schon hundert Bücher und noch mehr Artikel dazu gelesen, Seminare besucht etc.
Unter anderem fasziniert mich auch die Anwendung der Positiven Psychologie im Business Bereich, wie sie bpsw. Corporate Happiness betreiben.

Eine Frage, die mir oft gestellt wird, ist die nach dem Warum. Warum lerne ich so gern und viel über diese Wissenschaftsdisziplin, eigentlich bin ich doch weder Psychologe, noch zähle ich mich zu den ein blinden Optimisten.

Daher freut es mich mit der in Tirol lebenden jungen Psychologin Melanie Hausler eine gut strukturierte Sammlung an effektiven Techniken, Tools und Methoden entlehnt aus der jungen Wissenschaft der Positiven Psychologie vorstellen zu können.

Die Wissenschaft des gelingenden Lebens.

Positive Psychologie verbindet man oft mit dem Gründungsvater Martin
Seligman, der eine Psychologie schaffen wollte, die sich auf das Positive im Menschen konzentriert.

Kernfragen des Seins

Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt

  • Was erhält uns Menschen gesund?
  • Was macht uns glücklich und zufrieden?
  • Wie können wir unser Potenzial entfalten?
  • Was lässt uns Widerstände und Herausforderungen bewältigen?
  • Wie können wir an Krisen wachsen?
  • Wie finden wir Sinn im Leben?
  • Welche Umgebungsbedingungen tragen zu unserem Wohlbefinden bei?

All dies basiert auf den drei Säulen

  1. Positives Erleben (angenehme Gefühle, Zufriedenheit und Wohlbefinden)
  2. Positive Eigenschaften (Stärken und Werte als Basis)
  3. Positive Institutionen (bspw. Familien oder Unternehmen, die aktiv auf das Wohlbefinden und Aufblühen ihrer Mitglieder achten bzw es sogar fördern)

Der Aspekt Hirnforschung – der Glücksvirus

Wenn wir uns intensiver mit Hirnforschung befassen, dann sehen wir, dass die Zentren im Gehirn, die häufiger genutzt werden, wachsen. Das bedeutet, wenn wir uns aktiv mit Dingen befassen, die uns stärken, die uns gut tun, die uns Kraft geben, so werden wir auch im (oft stressigen) Alltag diese positiven Dinge vermehrt wahrnehmen können. Wir verschaffen uns sozusagen eine neue Fähigkeit. Glücklich zu sein. Und dadurch auch diejenigen, die uns umgeben, mit dem Glücksvirus anzustecken. 

Stärkenfokus

Der zweite nicht minder wichtige Aspekt der Positiven Psychologie ist der Fokus auf die Stärken. Wir schauen nicht auf die Dinge, die nicht passend zu sein scheinen, sondern auf das was schon gut ist. 

Dabei werden sechs verschiedene Stärkenfamilien bestimmt (vgl Hausler S. 28f)

  1. Weisheit und Wissen
    „Kopf-Stärken“, also die kognitiven Stärken, die Fähigkeit zu lernen und das anwenden des Gelernten.
  2. Mut
    „Herz-Stärken“: emotionalen Stärke, Ziele werden erreichbar, aucvh wenn sie nahezu unmöglich zu sein scheinen.
  3. Menschlichkeit
    „Beziehungs-Stärken“ Der positive Umgang mit anderen Menschen. (und sich selbst)
  4. Gerechtigkeit
    Die Beziehungs-Stärken angewandt auf Gruppen oder Teams => „Gruppen-Stärken“.
  5. Mäßigung
    Genau richtig, nicht zu viel oder zuwenig.
  6. Transzendenz
    Stärken, die über das eigene Ego oder das Selbst hinausgehen, die Umgebung mit einbeziehen und dabei ganz besonders sinn stiftend sind, das sind die „Sinn-Stärken“.

Wege zu noch mehr Glück

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