Die 6 schlimmsten Fehler im Onlineshopping | E-Commerce geht anders

Millionen verlorener Gewinne durch diese 6 Fehler:

Viele Trainer, Berater, Coaches verkaufen nicht nur ihre Dienstleistungen, sondern häufig auch Info-Produkte wie Onlinekurse, aber auch CDs, Bücher, DVDs oder USB-Sticks.
Doch damit Sie die heftigsten No-Gos auslassen können (und damit um einiges mehr an Gewinn erzielen werden!)  habe ich Ihnen hier diese Warnhinweise verfasst 😉

Fehler im onlineshop

Was verkaufst du…

Als Solopreneur dürfen wir häufig auch das eine oder andere Produkt anbieten. Seien es Bücher, DVDs, Online-Kurse, etc.

Unsere potenziellen Kunden gehen heutzutage immer häufiger ins Web, um sich darüber zu informieren, was es am Markt schon gibt und wie Sie mit Ihrem Angebot seine ihre Probleme lösen können. Doch dabei zählt neben der eindeutig grandiosen Qualität Ihres Produktes mindestens genauso stark die Qualität der mehr oder weniger gut verfassten BESCHREIBUNG, mit der sie erklären, WARUM es das Investment wert sein könnte

Produkttexte im Web…

Dabei wirken im Gehirn Tausende Eindrücke zusammen, Assoziationen und Emotionen werden aktiviert und führen dahin, ob und vor allem wo dann der Kauf-Button gedrückt wird (oder der Kunde auf Nimmerwiedersehen verschwindet… und bei unserem Mitbewerber kauft).

Zu starker Fokus auf die Fakten 

So könnte bspw. bei der Angebe der Leuchtdauer einer Glühbirne anstatt der zumeist angegebenen 10 000 Stunden etwas alltagstauglicher und damit auch gehirngerechter formuliert in Tage oder Wochen, Monate umgerechnet bei „durchschnittlicher Nutzung“ angegeben werden.

Zu viel Bla Bla

Was in einem verbalen Verkaufsgespräch noch durchgeht („Spitze, Klasse, Superpreis, Top-Qualität) sind eigentlich nichts sagend und in einer schriftlichen Produktbeschreibung unpassend. Als Kunde hat man die Vorannahme, dass qualitativ und preislich völlig in Ordnung sind. (Hygienefaktoren nach Herzberg: die Faktoren, welche bei positiver Ausprägung die Entstehung von Unzufriedenheit verhindern, aber nicht zur Zufriedenheit beitragen bzw. diese erzeugen.)

Verwendung zu vieler Adjektive

Hochwertige, liebevoll gestaltete, sorgfältig zuvor recherchierte, einzigartige Adjektive sind sinnvoll und nützlich, um etwas genauer zu beschreiben (Eigenschafts- oder „wie“-Worte). Auch hierbei geht es wieder darum, sich bei jeder einzelnen Verwendung dieser Wortart, genau zu überprüfen, da die Kunden davon ausgehen dürfen, alles ist dementsprechend vorausgewählt und eben KEIN Ramsch.

Unpersönliche Sprache

Solch Produkttexte dürfen ruhig mit einer gewissen Menge an Charakter ausgestattet sein. Jedoch sollten sich nicht in Worthülsen erschöpfen, sondern vielmehr eine direkte Kundenansprache ermöglichen. Denken Sie voraus, welche Fragen im Gehirn des Kunden entstehen könnte und wie Sie diese mit ihrem Text beantworten.

Korrekte Rächtschraibungk

In der Regel lesen Kunden nicht ewig lange die Produktbeschreibungen, doch sollten diese unbedingt sowohl grammatikalisch als auch in der Rechtschreibung korrekt verfasst sein. Denn sonst könnte der HALO-Effekt greifen, bei dem von EINER Eigenschaft (ungenau, schlecht gemacht) möglicherweise auch andere assoziiert werden („wenn die Produktbeschreibung schon so unsauber ist, welche Qualität hat dann das Produkt oder der Service?!“)

Lesetipp

Im e-Commerce Buch von Andreas Graf und Holger Schneider gehen die beiden Autoren neben einem kurzen historischen Abriss des Einkaufens,  auf die einzelnen Wertschöpfungsstufen detailliert ein. Angenehm einfache Sprache, immer wieder mit farbigen Icons und einigen Bildern und Visualisierungen untermauert, liefern sie einem einen gut verständlichen Theoretischen Hintergrund.

Im zweiten Teil des Buches (sehr spannend zu lesen!) folgen neben 25 Praxisbeispielen (Case Studies) noch einige Praxisfragen und zwei kurze Interviews mit den Serial Entrepreneurs Florian Heinemann und René Köhler. Abschließend servieren sie uns noch in einem umfangreichen Anhang eine ausführliche Benchmarkanalyse (siehe auch www.ebench.de)

Alles in allem ist den beiden Autoren ein für mich ein kompaktes Grundlagenwerk gelungen. Wer allerdings Dies ist für den „kleinen“ Onlinehändler (wie wir Trainer/Coaches…) eindeutig mehr als genug, wer allerdings über Shopsysteme und technisches Daily Business mehr wissen will darf sich der jeweiligen Software widmen.

Inhalt *****

Visuelle Gestaltung & Struktur  *****

Verständlichkeit, Lesbarkeit *****

Lesebändchen 🙂 +++++

 

Graf, A. & Schneider, H. (2016). Das E-Commerce Buch. Marktanalysen – Geschäftsmodelle – Strategien. dfv. Deutscher Fachverlag.

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