Glückshormone – wie entstehen Motivation und Glücksgefühle im Kopf?

Wie die Chemie des Glücks in unserem Gehirn entsteht

Wir wollen diese Glücksbotenstoffe andauernd, allerdings werden sie nicht ohne Grund ausgeschüttet.

Sie sind dafür gemacht, uns mit guten Gefühlen zu versorgen, wenn wir etwas tun, was unser Überleben sichert.

Allerdings definiert unser Gehirn „Überleben“ auf eine eigenartige Art und Weise, deshalb tun wir oftmals verrückte Dinge, um uns gut zu fühlen.

Unsere Glückshormone werden in unterschiedlichen Bereichen des Gehirns produziert, diese haben wir mit den anderen Säugetieren gemeinsam.

Das Gehirn kann uns aber nicht in Worten sagen, warum es die Neurotransmitter aktiviert, weil es nicht dazu in der Lage ist, unsere Sprache zu sprechen.

Wenn wir aber bewusst darauf achten, was in den Gehirnen anderer Tiere passiert , ergibt alles plötzlich einen Sinn.

Die Macht der Glückshormone

Motivation dank Dopamin

Dopamin bspw. wird beim Affen ausgeschüttet, wenn er eine Frucht sieht, die sich in seiner Reichweite befindet.

Mit jedem Schritt, der ihn näher an die Frucht bringt, erhöht sich sein Dopaminspiegel

Allerdings mit dem Moment, wenn er das Ziel erreicht hat, also hier: die Frucht in Händen hält und den ersten Bissen abeist, endet die weitere Dopamin-Ausschüttung abrupt, weil die Aufgabe abgeschlossen ist.

Man muss mehr tun, um mehr zu bekommen, somit also die Dosis erhöhen.

Dopamin Ausschüttungen aus der Kindheit hinterlassen im Gehirn neuronale Bahnen („Trampelpfade“). Durch diese Erfahrungen lernt das Gehirn, was es tun muss, um künftig wieder dieses Glücksgefühl zu fühlen.

Diese Nervenbahnen haben unseren Vorfahren geholfen, in einer harten Welt zu überleben.

Und auch heutzutage helfen sie dabei, Belohnungen ausfindig zu machen, in der Art und Weise, wie sie ursprünglich getriggert worden waren.

Wir können auch neue Nervenbahnen zur Dopaminausschüttung bauen, allerdings benötigt das Erwachsene Gehirn dafür eine beträchtliche Menge an Wiederholung.

Andere Glückshormone – Serotonin, Oxytocin, Endorphin

Serotonin, Oxytocin und Endorphine sind jeweils für ihre eigenen spezifischen Aufgaben zuständig. Bei jeder Ausschüttung lernt das Gehirn, dass es mehr davon bekommt, wenn das selbe Verhalten gezeigt wird.

Allerdings sind die Glückshormon-Mengen so gering, dass wir jedesmal etwas mehr tun müssen, um mehr davon zu bekommen.

Unser Gehirn hat sich so entwickelt, um unser Überleben abzusichern und eben nicht, um uns dauerhaft zu Glücksgefühlen zu verhelfen.

Nichts läuft also falsch bei Ihnen, denn die Glückshormone sind von Natur aus nicht dazu angedacht, andauernd ausgeschüttet zu werden. Aufs und Abs sind natürlich.

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